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Datum/Zeit |
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111,10 € |
-2,40 € |
-2,16 % |
20.04/17:29 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005909006 |
590900 |
- € |
- € |
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Bilfinger Berger-Aktie: Baukonzern will laut Medienbericht keine übertrieben große Übernahmen stemmen 03.07.2012
aktiencheck.de
Mannheim (www.aktiencheck.de) - Der Baukonzern Bilfinger Berger AG (ISIN DE0005909006 / WKN 590900) will sein Geschäft durch Übernahmen weiter diversifizieren und die starke geographische Abhängigkeit vom europäischen Markt verringern.
Der Vorstandsvorsitzende Roland Koch erklärte in einem Interview mit der schweizerischen Zeitung "Finanz und Wirtschaft", Bilfinger Berger wolle sich in manchen Bereichen funktional diversifizieren. Daneben gehe es darum, "eine zu starke Abhängigkeit des Gesamtkonzerns von Europa zugunsten des asiatischen und des nordamerikanischen Marktes zu verringern". Damit wolle der Konzern auch unabhängiger von Konjunkturzyklen werden.
Bei der Auswahl der Übernahmekandidaten will Bilfinger Berger nach Aussage von Koch auf qualitative Aspekte achten, um Integrationsrisiken zu vermindern: " Wir kaufen grundsätzlich keine Sanierungsfälle und nur Unternehmen, deren Führung an Bord bleiben will. Das bildet bereits eine vergleichsweise gute Basis. Trotzdem wachsen die Herausforderungen, wenn der Käufer selbst immer grösser wird", erklärte Koch. Dabei zielt Bilfinger Berger nicht auf übertrieben große Übernahmen ab, "sondern auf Unternehmenswerte von in der Spitze 300 bis 400 Mio. Euro", erklärte Koch.
Bilfinger Berger will sich durch die geplanten Übernahmen jedoch nicht übermäßig verschulden. "Natürlich muss ein Unternehmen auch die Fremdfinanzierung nutzen, das können Investoren zu Recht verlangen. Aber wir gehören zu denen, die in der Höhe der angestrebten Verschuldung der Kategorie konservativ zuzuordnen sind", so der Vorstandsvorsitzende.
Im Anschluss bestätigte Koch trotz der konjunkturell schwierigen Rahmenbedingungen die Prognosen. "Wir sehen die Entwicklung unseres Geschäfts nach wie vor positiv, bei allen Herausforderungen, die sich daraus ergeben, dass die einzelnen gesamtwirtschaftlichen und politischen Entwicklungen höchst unterschiedlich in ihrer Auswirkung sind. Es gibt derzeit keinen Anlass, etwas an unseren Prognosen zu ändern. Grundsätzlich gilt aber, dass wir nicht in einem Boom sind und dass die Früchte nicht tief an den Bäumen hängen. Wir müssen hart für unsere Margen arbeiten", so der Manager. "Bis 2016 wollen wir eine Leistung von 11 bis 12 Mrd. Euro erreichen und den Gewinn auf 400 Mio. Euro in etwa verdoppeln."
Die Aktie von Bilfinger Berger notiert derzeit mit einem Plus von 1,29 Prozent bei 65,30 Euro. (03.07.2012/ac/n/d)
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